Zentrum für Erwachsenenbildung Stephansstift Hannover, Tagungs- und Gästehaus
 
 

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Evangelische Heimvolkshochschule  

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Agenda 21
"Europäische Erwachsenenbildung - Verpflichtung für eine gemeinsame Umwelt"

Projektbeschreibung
Seminarteilnehmer
Partner

1. Projektjahr
Deutsch
English
2. Projektjahr

Deutsch

Handbücher
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Handbuch 97/98
Handbook 97/98
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Projektpartner

  • Heimvolkshochschule Stephansstift Hannover, Deutschland
  • The Norden's Biskops-Arno Foundation, Institute and Folk  High School, Balsta, Schweden
  • Institute of Public Administration, Dublin, Irland
  • Treninkové Centrum Pro Jazyky a Management, Prag, Tschechien
  • Heimvolkshochschule Lärkkulla, Karis, Finnland

Die Koordinationsstelle

Die koordinierende Stelle für das Projekt "Europäische Erwachsenenbildung - Verpflichtung für eine gemeinsame Umwelt" ist die Heimvolkshochschule Stephansstift in Hannover, Deutschland.

Die Projektpartner

Heimvolkshochschule Lärkkulla Akademie in Karis, Finnland

Typ der Organisation, legaler Status und Aufgabengebiet
Die Heimvolkshochschule Lärkkulla Akademie ist Mitglied der Nordischen Volkshochschulbewegung und wendet sich in erster Linie an die schwedisch sprechenden Menschen in Finnland. Die Schule wurde 1949 als normale Volkshochschule gegründet und erst später, 1982, mit einem Konferenzzentrum ergänzt, um dem wachsenden Bedürfnis nach der Verbindung von Bildungsangeboten und Hotelkapazitäten Rechnung zu tragen. Die Heimvolkshochschule Lärkkulla wird von einer privaten Stiftung mit einem 7-köpfigen Vorstand getragen.

Die Heimvolkshochschule Lärkkulla arbeitet im Bereich der Ausbildung von SozialarbeiterInnen und im Bereich der Allgemeinbildung auf den Gebieten der Musik, Sprachen und Internationalismus (OIKOS). Lärkkulla führt hauptsächlich Kurse und Konferenzen zu den Themen Theologie, Kultur und Kirche sowie zu sozialer Ethik und Philosophie durch. Seit Anfang der 90er Jahre wird mehr Gewicht auf ökologische Themen im Rahmen des sogenannten OIKOS-Prozesses gelegt - das ganze Jahr über werden Seminare und Vorlesungen in Schulen und Institutionen gehalten (OIKOS kommt von dem griechischen Wort "Haus" und enthält die Wurzeln der schwedischen Wörter Ökologie, Ökonomie und Ökumene).

Größe der Organisation
In der Heimvolkshochschule Lärkkulla können während der Winterkurse, von August bis Ende Mai (32 Wochen), 70 Personen untergebracht werden. Es werden 40-50 kurzzeitige Seminare und Konferenzen mit etwa 1500 Teilnehmenden durchgeführt. Insgesamt besuchen in einem Jahr etwa 6000 Gäste die Heimvolkshochschule Lärkkulla. 24 Personen sind dort mit einer Vollzeit-Stelle angestellt.

Arbeitsschwerpunkte der Organisation
Die Heimvolkshochschule Lärkkulla ist bereits seit den 50er Jahren Mitglied der "Lay-Zentren" und Akademien in Europa. Unter den verschiedenen Treffen der letzten Jahre ist besonders die Europäische Jugend-Konferenz 1990 zu erwähnen. 1995 wurde ein gemeinsames Austauschprogramm mit einem ökologischen Studienprogramm an einer nordischen Heimvolkshochschule in Biskop-Arnö, Schweden durchgeführt. Im Bereich Ökologie und Internationalismus unterstützt die Heimvolkshochschule Lärkkulla den konziliaren Prozess "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung", der bei dem Weltrat der Kirchen 1983 in Vancouver begonnen wurde. Er wird durch die Ökologisierung aller Prozesse und Arbeitsabläufe im Haus, aber auch als Teil des Unterrichtes umgesetzt. 1990 wurde ein Seminar "Treffen mit der Dritten Welt" organisiert und in Zusammenarbeit mit Finnish Church Aid durchgeführt, welches auch eine Studienreise nach Äthiopien enthielt. 1994 fand eine Fahrt in die Philippinen und im Herbst 1995 eine Fahrt nach Indien als Teil des internationalen OIKOS-Prozesses statt. Das Programm der Heimvolkshochschule beinhaltet auch Studien über ökologische Themen in Europa, so wurde zum Beispiel im Frühjahr 1996 eine Reise zum Corrymeela-Zentrum in Nordirland durchgeführt.

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